Breitling

Breitling: Edle Fluginstrumente

Die Geschichte der Schweizer Traditionsmarke Breitling ist eine Geschichte der
Präzisionsinstrumente.

Leon Breitling, der Gründer der Marke, begann mit der Anfertigung von Zähler-
Chronographen. Man schrieb das Jahr 1884. Sein Sohn Gaston und später auch
sein Enkelsohn Willy waren maßgeblich an der Weiterentwicklung präziser Zeit-
messer beteiligt.

Willy Breitling führte 1936 den „Bord Chronographen" für Flugzeuge ein.
Namhafte Kunden wie Boeing, Douglas, und die Royal Air Force wurden damit
ausgestattet. In den 40er Jahren folgte der „Chronomat". Ein perfekter
Begleiter für jeden Piloten und Autofahrer, besaß dieser Chronograph doch einen
drehbaren Rechenschieber, eine Reminiszenz an jene Zeit, als Piloten noch mit
Hilfe von Karte, Kompass, Rechenschieber und Uhr ihre Flugdaten zu berechnen
hatten. 1952 wurde der „Navitimer" lanciert, der alsbald zum Klassiker
avancierte.

Heute steht Breitling für die gekonnte Verbindung von Uhrmacher-Tradition mit
modernster Technik

Die Traditionsverbundenheit von Breitling wird im neuen Modell
„Montbrillant Olympus" deutlich.
Die Gehauserückseite ist mit einer Reproduktion der von Leon Breitling 1892 an
der Rue Montbrillant in der Uhrmachermetropole La Chaux de Fonds errichteten
Fabrik dekoriert. Die Damenwelt darf sich in diesem Jahr an dem neuen,
eleganten Modell „Starliner" erfreuen. Vertikale Streifen zieren das Zifferblatt,
funkelnde Diamanten die Lünette des überaus charmanten „Lady Chronometers"


Chronoswiss

Chronoswiss: Uhren-ldealist

Alles begann mit der Liebe zur traditionellen Uhrmacherkunst. Als sich Gerd-
Rüdiger Lang 1983 der Entwicklung und Herstellung ausschließlich mechanischer
Uhren zuwandte, setzte er damit ein mutiges Zeichen gegen den damaligen
Trend.

Er war überzeugt, daß es immer mehr Menschen geben werde, die ihren Lebens-
rhythmus nicht dem Diktat lautlos schwingender elektronischer Zeitmesser
unterordnen wollen - Persönlichkeiten, denen das liebenswerte Ticken klassischer
Uhren wichtiger ist als der Kampf um jede Zehntelsekunde.

Gerd-Rüdiger Lang behielt nicht nur Recht, sondern er trägt mit seinen
„Chronoswiss" - Uhren erheblich dazu bei, die Faszination mechanischer Zeit-
messer lebendig zu erhalten. Präzision und höchste Qualität stehen hier an
erster Stelle. Das wird sich auch in der neuen, 1.600 qm großen Fabrikation in
Karlsfeld am Stadtrand von München nicht ändern, deren Grundsteinlegung
Ende September stattfand,

Der Newcomer von Chronoswiss hat zwei Gesichter: der „Timemaster" mit 24-
Stunden-Zifferblatt und Day-and-Night Anzeige.

Tagsüber erscheint das Zifferblatt mattschwarz und nachts leuchtend in
„Super-LumiNova C3", damit eine optimale Ablesbarkeit garantiert ist. Seine
Vorliebe für Chronographen, die er leidenschaftlich sammelt, hat Gerd-Rüdiger
Lang in einem besonderen Modell zum Ausdruck gebracht „Chronoscope" ist der
erste Armband-Chronograph mit Regulator- Zifferblatt und einem Sichtfenster
für die Schaltradfunktion.


Rolex

Rolex: Königliche Kraftwerke

Die Erfolgsgeschichte von Rolex ist untrennbar verbunden, mit der Persönlichkeit
des Gründers Hans Wilsdorf.

Der gebürtige Deutsche setzte Anfang des 20. Jahrhunderts auf die bis dato
belächelte Idee, Uhren statt in der Westentasche am Handgelenk zu tragen.

1926 entwickelte Rolex die erste hermetisch vollständig gegen Wasser und
Staub abgeschlossene Armbanduhr der Welt, die „Oyster".

Sie verfügte über ein besonders widerstandsfähiges Gehäuse und eine von
Rolex erfundene verschraubbare Aufzugskrone.

1927 durchschwamm die junge Engländerin Mercedes Gleitze den Ärmelkanal
mit einer „Oyster" am Arm und machte sie zur Sensation, denn die Armband-
uhr funktionierte nach 15 Stunden und 15 Minuten im Salzwasser noch immer
tadellos.

1931 entwickelte Rolex den ersten automatischen Aufzugsmechanismus, den
„PerpetualRotor".

Eine Reihe legendärer Zeitmesser folgten, unter ihnen die „Datejust", die
„Submariner", die „GMT-Master". Heute leitet Patrick Heiniger die Nobelmarke
Rolex. Mit strategischem Weitblick schlägt er gekonnt eine Brücke zwischen
Tradition und Moderne.

Ein gelungenes Beispiel für diesen Brückenschlag stellen die überarbeiteten
Modelle der „Datejust" in Rolesor sowie der „GMT-Master 11"in Gelbgold dar.

Das Gehäuse verfügt über eine optimierte Aufzugskrone, ein massives Oyster-
Band mit neuem Sicherheitsverschluss sowie über eine drehbare Lünette mit 24-
Stunden-Skala und goldenen Ziffern auf tiefschwarzer Keramik, die extrem un-
empfindlich gegen Kratzer ist.

Die „GMT-Master 11" ist auch mit einem grünen Zifferblatt erhältlich, das
anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums dieser außergewöhnlichen Armbanduhr
entworfen wurde.


Rolex: Königliche „Prince"

Als 1928 Maurice Ravel den „ Bolero" komponierte und Alexander Flemming das
Penicillin entdeckte, präsentierte Rolex erstmals das Modell „Prince".

Der Zeitmesser schrieb nicht allein aufgrund seiner damals unüblichen recht-
eckigen
Gehäuseform Geschichte. Die separate kleine Sekunde unter der Stunden- und
Minutenanzeige wurde von Rolex selbst kreiert und zum Patent angemeldet.
Das Originalmodell, das bis Ende der 40er-Jahre gefertigt wurde, galt als
Inbegriff von Eleganz und Präzision. Die „Prince" war die erste in großer Stück-
zahl hergestellte Armbanduhr, die ein Chronometerzertifikat erhielt.

Vom Originalmodell inspiriert, wurde die „Rolex Prince" jetzt neu interpretiert. In
sie ist das gesamte technologische Knowhow der Ingenieure, Uhrmacher und
Designer von Rolex eingeflossen. Das Ergebnis ist eine technische und
ästhetische Meisterleistung. Die „Rolex Prince" ist mit einem neuen, von Rolex
entwickelten und hergestellten mechanischen Uhrwerk mit Handaufzug
ausgestattet. Die Armbanduhr mit Chronometerzertifikat besitzt eine Gang-
reserve von 70 Stunden.

Das flache, längliche Gehäuse ist in vier verschiedenen Ausführungen erhältlich:
in Gelbgold, Rosegold und in zwei Weißgoldvarianten. Ein Saphirglas im
Gehäuseboden gibt den Blick auf das meisterlich guillochierte Uhrwerk frei,
dessen feines Muster sich im Dekor der Zifferblätter - „Clou des Paris, Godron
und Rayon Flamme de la Gloire - widerspiegelt.

Das elegante Lederarmband ist mit einer goldenen Schmetterlingsfaltschließe
versehen.


Omega

Omega: Pionierleistungen

Das „Comptoir d'etablissage", das Atelier für den Zusammenbau von Taschen-
uhren, das Louis Brand 1848 in La Chaux-deFonds eröffnete, war für Großes
prädestiniert.

In den frühen 90er-Jahren des 19. Jahrhunderts zog die Firma nach Biel und galt
bereits damals als die größte Uhrenmanufaktur der Schweiz. 1894 entwickelte sie
jenes legendäre 19-linige „Kaliber Omega", dessen Name später auch zum
Firmennamen wurde.

Zusammen mit dem 30mm-Kaliber von 1939 war es der „UhrSprung" einer
Erfolgsstory, die sogar bis zum Mond reichte.

Denn als die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA eine Armbanduhr für die
Astronauten ihres Apollo-Programms suchte, bestand von zwölf ausgesuchten
Marken alleine die „Speedmaster" den strengsten Härtetest, der je für Armband-
uhren ersonnen wurde. Dieser Chronograph erhielt dann auch das NASA- Attest
„flugtauglich für alle bemannten Weltraummissionen" und wurde 1969 zur ersten
und einzigen Uhr, die jemals auf dem Mond getragen wurde.

Auch heute ist die „Speedmaster Professional Moonwatch" nach wie vor die
einzige von der NASA als flugtauglich erklärte Uhr. Selbst die russische Raum-
fahrtbebörde hat sie für den Einsatz im All gewählt.

Aber die uhrmacherischen Leistungen Omegas auf die „Speedmaster" zu
reduzieren, wäre nur die halbe Wahrheit.

Das beweist die neu lancierte „Planet Ocean " eindrucksvoll. Ist sie doch mit
Omegas revolutionärer Koaxialhemmung ausgestattet und bis zu 600 Meter
Tiefe wasserdicht.


Jaeger-LeCoultre

Jaeger-LeCoultre: wahre Meister

Auf tausend Metern Seehöhe, in Le Sentier, im Vallee de Joux gelegen, wurde
1803 Antoine LeCoultre geboren.

Bereits als junger Ingenieur machte er sich mit Präzisionsteilen und Werken
einen Namen - sein Wissen vererbte er seinem Sohn.

Dieser schloss sich 1925 mit dem etablierten elsässischen Uhrmacher und
Erfinder Edmond Jaeger zusammen, der zu den Hauptlieferanten von Cartier
gehörte.

Getrieben von dem Wunsch nach Eingeständigkeit und Unverwechselbarkeit
schufen sie, nun unter dem Namen Jaeger-LeCoultre, uhrmacherische Meilen-
steine, die ihren Weltrum begründeten: 1928 wurde die „Atmos" kreiert, die Uhr,
die allein von Luft lebt.

1929 entstand das „Kaliber 101", das kleinste jemals produzierte mechanische
Werk mit einem Gewicht von nur 0,7 Gramm.

1931 schlug die Geburtsstunde der „Reverso", der genialen Wendeuhr.

Auch heute noch erschließen die Uhrmachermeister und -Ingenieure neue
Horizonte. Für spezielle Einzelprojekte engagiert die Maufaktur gerne auch
Spezialisten aus anderen Bereichen.

Wie zum Beispiel bei der meisterhaften „Master Minute Repeater Antoine
LeCoultre" (in Platin, auf 200 Stück limitiert), die durch eine technisch anspruchs-
volle und klanglich erstaunlich klare Minutenregetition besticht. Die technische
Seite war für die Meisteruhrmacher kein Problem für die Klangqualität jedoch zog
man mit Georges Pretre und Hugues Gall, zwei renommierte französische
Dirigenten zu Rate.


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